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Districtus

Austriae Controllatus

Das Kamptal bekommt Profil

Das Weinbaugebiet Kamptal (Niederösterreich) steht ab sofort klar für einen bestimmten Weintyp. Mit ihrer Entscheidung, den Begriff Kamptal zukünftig nur noch für Weine der Sorten Grüner Veltliner und Riesling zu verwenden, stellten die Winzer die Weichen für ein präzises Profil ihres Gebietes.

Mit 2009 sind erstmals die Bezeichnungen

Kamptal DAC (seit 1. Januar) und

Kamptal DAC Reserve (ab April) erlaubt, und zwar ausschließlich für Grüne Veltliner und Rieslinge. Mit diesem Schritt will man das ganz besondere Aromen- und Geschmacksprofil des Gebietes in der Donauregion herausstreichen.

Districtus Austriae Controllatus

Als fünftes Weinbaugebiet (nach Weinviertel, Mittelburgenland, Kremstal und Traisental) hat das Kamptal beschlossen, den DAC-Status anzunehmen. DAC bedeutet Districtus Austriae Controllatus, also „Kontrollierte Herkunftsbezeichnung". Dieser Begriff garantiert aber nicht nur die Herkunft der Trauben aus dem Kamptal, sondern versichert den Konsumenten auch, dass der Wein gebietstypisch riecht und schmeckt, da sowohl die Sortenauswahl als auch die Ausbaustilistik mit dem DAC-Status definiert und im Rahmen der Qualitätskontrolle für die Staatliche Prüfnummer kontrolliert werden.

Fokus auf das Wesentliche

„Ziel ist, eine klare Positionierung für das Weinbaugebiet zu erreichen, die sowohl für die rund 600 Winzer des Gebietes als auch für die Konsumenten auf aller Welt nachvollziehbar ist.", erklärt Fred Loimer, der Obmann des Regionalen Komitees. „Wir gründen keine neue Marke, sondern fokussieren auf das Wesentliche – das sind die Typizität und damit die Alleinstellung unseres Gebietes. Grüner Veltliner und Riesling reifen hier im Kamp- und Donauraum in einer ganz speziellen Ausprägung heran, wie man sie sonst auf der ganzen Welt nicht findet." Genau für diese gebietstypischen Weine ist ab sofort der Begriff KAMTPAL reserviert. Alle anderen Weine und Sorten tragen ab nun die Herkunft NIEDERÖSTERREICH auf dem Etikett.

Konzertierte Stil-Bewegung an der Donau

Die drei Weinbaugebiete an der Donau – Kamptal, Kremstal und Traisental – sind nun dank einer einheitlichen DAC-Regelung (jeweils für Riesling und Veltliner) zu einer gemeinsamen Weinstil-Region geworden. „Dies ist ein logischer Schritt, denn die klimatischen Bedingungen hier im Donauraum sind sehr spezifisch und wir können insbesondere im Ausland die Typizität unserer Weine konzertiert besser bekannt machen.", so Michael Moosbrugger, Obmann der Österreichischen Traditionsweingüter. Das ebenfalls an der Donau liegende Weinbaugebiet Wachau hat zwar keinen DAC-Status, ist aber de facto mit den Bezeichnungen „Federspiel" und „Smaragd" inhaltlich kompatibel.

Laut Gesetz

Kamptal DAC-Weine, erstmals aus dem Jahrgang 2008, dürfen ab Januar 2009 lanciert werden: Grüner Veltliner oder Riesling ausschließlich aus Weinbergen des Kamptals, mit einem Alkohol zwischen 12 und 12,5% Alkohol. Kamptal DAC Reserve-Weine dürfen ab April 2009 auf den Markt gebracht werden, ihr Alkoholgehalt muss mindestens 13% betragen. Spezielle Lagen (wie etwa Heiligenstein, Gaisberg, Spiegel, Käferberg, Lamm, etc.) dürfen zusätzlich angeführt werden.

Der Fluss

Der Kamp ist ein rund 150 km langer Fluss, der von Norden nach Süden fließt und etwas östlich von Krems in die Donau mündet. Der Fluss windet sich kurvig durch das Urgestein, das vor rund 4 Milliarden Jahre entstanden ist und an dessen Hängen - oftmals in Terrassen – seit gut zweitausend Jahren, Weinreben gepflanzt sind.

Mehr über das Kamptal und seine Weine erfahren Sie unter www.kamptal.at